Parodontologie in Wien 1090 – Parodontitis erkennen und behandeln
Zahnfleischbluten, Zahnfleischrückgang oder lockere Zähne? Wir klären die Ursache ab und behandeln Parodontitis Schritt für Schritt – damit Sie Ihre eigenen Zähne möglichst lange behalten.

Woran Sie Parodontitis erkennen
Parodontitis verläuft oft lange schmerzarm. Diese Zeichen sind ein guter Grund für eine Untersuchung:
Zahnfleischbluten
Beim Putzen, mit Zahnseide oder sogar spontan.
Gerötetes Zahnfleisch
Geschwollen, empfindlich oder druckschmerzhaft.
Zahnfleischrückgang
Zähne wirken länger, Zahnhälse liegen frei.
Mundgeruch
Anhaltend, oft mit unangenehmem Geschmack.
Lockere Zähne
Zähne wandern, neue Lücken entstehen.
Empfindliche Zahnhälse
Bei Kälte, Wärme oder Süßem.
Einzelne Zeichen sind nicht automatisch ein Hinweis auf Parodontitis – eine sichere Aussage ist nur nach einer Untersuchung möglich.
Was ist Parodontitis?
Gingivitis
Eine oberflächliche Zahnfleischentzündung durch Zahnbelag. Typisch: rotes, geschwollenes Zahnfleisch, das beim Putzen blutet. In der Regel vollständig umkehrbar, wenn der Belag konsequent entfernt wird.
Parodontitis
Die Entzündung geht in die Tiefe: Es entstehen Zahnfleischtaschen, und nach und nach wird Kieferknochen abgebaut. Verlorener Knochen wächst meist nicht nach – deshalb ist frühes Behandeln entscheidend.
Übrigens: Wer „Parodontose“ sucht, meint im Alltag fast immer die entzündliche Parodontitis.
Ihre Parodontitis-Behandlung in Wien-Alsergrund
Kein Einzeltermin, sondern ein Plan in aufeinander aufbauenden Schritten.
Befund
Messung der Zahnfleischtaschen, Röntgen, Besprechung.
Vorbehandlung
Mundhygiene und Anleitung für die Pflege zu Hause.
Tiefenreinigung
Reinigung der Taschen, oft unter örtlicher Betäubung.
Kontrolle
Erneute Messung und Reinigung.
Nachsorge
Regelmäßige Kontrolle und Reinigung, meist alle 3–6 Monate.



Was die Behandlung bringt – und was Sie beitragen
Ziel ist, die Entzündung zu stoppen und weiteren Knochenabbau zu verhindern. Den größten Unterschied macht dabei die Pflege zu Hause:
- Gründlich, aber sanft Zähne putzen
- Zahnzwischenräume täglich reinigen – mit Interdentalbürstchen oder Zahnseide
- Nachsorgetermine regelmäßig wahrnehmen
- Rauchen reduzieren oder aufgeben
Zahnfleisch untersuchen lassen?
Termine online oder telefonisch – Montag bis Donnerstag 9–17 Uhr, Freitag 9–12 Uhr.
Häufige Fragen zur Parodontitis-Behandlung
Ist die Behandlung unangenehm?
Befund und Mundhygiene sind meist gut auszuhalten; bei empfindlichem Zahnfleisch kann das Messen kurz unangenehm sein. Die Tiefenreinigung erfolgt oft unter örtlicher Betäubung. Danach können Zahnfleisch und Zahnhälse einige Tage empfindlicher sein – das klingt meist von selbst ab.
Ist Parodontitis heilbar?
Parodontitis ist eine chronische Erkrankung. Die Entzündung lässt sich in vielen Fällen zum Stillstand bringen, sie kann aber wieder aufflammen. Bereits verlorenes Gewebe lässt sich nur begrenzt wieder aufbauen. Ein Behandlungserfolg kann nicht garantiert werden – konsequente Nachsorge verbessert die Aussichten deutlich.
Mein Zahnfleisch blutet beim Putzen – soll ich weniger putzen?
Nein. Bluten ist meist ein Zeichen für eine Entzündung durch Beläge, nicht für zu gründliches Putzen. Putzen Sie sorgfältig mit sanftem Druck und lassen Sie die Ursache abklären, wenn das Bluten länger als einige Tage anhält.
Wer hat ein erhöhtes Risiko für Parodontitis?
Das Risiko steigt vor allem durch Rauchen, unzureichende Mundhygiene, Diabetes mellitus, Stress, hormonelle Veränderungen (etwa in der Schwangerschaft) und familiäre Veranlagung. Zwischen Parodontitis und Allgemeinerkrankungen wie Diabetes sind Zusammenhänge wissenschaftlich beschrieben; Verbindungen zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen werden erforscht. Bitte nennen Sie uns Allgemeinerkrankungen und Medikamente bei der Anamnese.
Ist Parodontitis ansteckend?
Die beteiligten Bakterien können zum Beispiel über Speichel übertragen werden. Ob jemand erkrankt, hängt aber stark von Mundhygiene, Abwehrlage und weiteren Risikofaktoren ab. Bei Parodontitis in der Familie kann es sinnvoll sein, dass auch Angehörige ihr Zahnfleisch untersuchen lassen.
Können gelockerte Zähne wieder fest werden?
Ist die Lockerung vor allem entzündungsbedingt, können sich Zähne nach der Behandlung teilweise wieder festigen. Ist bereits viel Knochen verloren, ist das nur eingeschränkt möglich. Wie es bei Ihnen aussieht, zeigt die Untersuchung.
Was kostet eine Parodontitis-Behandlung?
Unsere Ordination hat Verträge mit allen Kassen (ÖGK, BVAEB, SVS und KFA). Was die Kasse übernimmt, ist je nach Versicherungsträger und Leistung unterschiedlich geregelt; Mundhygienesitzungen sind häufig Privatleistungen. Vor Behandlungsbeginn informieren wir Sie über die zu erwartenden Kosten.
Parodontologie in 1090 Wien – gut erreichbar aus ganz Wien
Unsere Ordination liegt in der Günthergasse 2/3 im Alsergrund, nahe der Votivkirche. Patientinnen und Patienten kommen aus dem 9. Bezirk und aus ganz Wien zu uns.
Wer behandelt Sie?
Bei uns behandeln Sie Dr. Georg Reichenberg und Dr. Kerstin Rech – beide bieten das gesamte Leistungsspektrum an. Dr. Reichenberg setzt Schwerpunkte in Zahnerhaltung und Parodontologie, Dr. Rech in der ästhetischen Zahnheilkunde. Unterstützt werden sie von unseren Prophylaxeassistentinnen.

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Stand: Oktober 2026